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An wen wendet sich mein Angebot?


Mein Fokus liegt auf leistungsorientiertem Training. Das kann der 10- bis 11-jährige Anfänger oder der weit fortgeschrittene, bereits hochklassig spielende Jugendliche sein.

 

Mädchen sind ausdrücklich willkommen. Der Mangel an Torwarttrainern für Juniorinnen/Damen ist noch eklatanter als für Junioren.

Wichtig ist mir eine kontinuierliche und ganzheitliche Ausbildung und damit einhergehend stetige Entwicklung. Ziel einer jeden Trainingseinheit muss es immer sein, besser zu werden.

 

Aufgrund ständiger Trainingshospitationen auf Spitzenniveau in Profi-Nachwuchsleistungszentren (NLZ) und dem täglichen Streben nach Wissenserweiterung, bilde ich nach modernsten Methoden und Prinzipen aus. Sich und das eigene Handeln immer wieder zu hinterfragen ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Nur weil etwas vor zehn Jahren lang gut war, muss das für morgen keine Gültigkeit haben.
Mit anderen Worten: "Gut ist der kleine Bruder von Besser".

Die Ausbildung muss nach Altersklassen - und individuellem Leistungsstand und -vermögen abgestimmt sein.

Die Ausbildung eines Torwarts ist umfangreich, komplex und langfristig angelegt. Zu unterscheiden ist zwischen der reinen Vermittlung von torwartspezifischen Techniken, der situativen (also spielnahen) Umsetzung und der Wahrheit im Punktspiel auf dem Platz.

Ein erster Eindruck lässt sich aus der Graphik auf der rechten Seite gewinnen.

Ich habe eine klare Erwartungshaltung an die jungen Keeper und Keeperinnen, mit denen ich arbeite: Ehrgeiz, Eigenmotivation​, Lernbereitschaft, Leistungsorientierung, mehr machen zu wollen als andere, hohe Priorität auf Fussball. Und vor allem Spass und Freude.
Das Coaching erfolgt immer motivierend, fördernd und positiv.

Erfolg sind 20% Talent und 80% Arbeit

Anforderungsprofil Torwart

Ausbildung nach dem W-A-S-I-C-Modell –

Die Struktur moderner Torwartausbildung
 

Das W-A-S-I-C-Modell (Warm-Up – Analytisch – Situativ – Integrativ – Cool-Down) ist das zentrale methodische Konzept des DFB für ein professionelles Torwarttraining. Es sorgt für einen logischen Ablauf, klare Schwerpunkte und eine optimale Trainingssteuerung. Durch seine modulare Struktur ist es flexibel anpassbar – egal ob im Grundlagenbereich, im Jugendleistungsfußball oder im Erwachsenenbereich.
Das Modell verbindet technische, taktische, athletische und kognitive Anforderungen und schafft so eine ganzheitliche, praxisorientierte Ausbildung, die Torhüter spielnah weiterentwickelt.

Warum das W-A-S-I-C-Modell so wirkungsvoll ist

  • Klare, methodische Struktur statt unspezifischer Übungsabfolgen

  • Effiziente Trainingssteuerung mit gezielten Schwerpunkten

  • Hohe Transparenz für Torhüter – sie verstehen, warum sie was trainieren

  • Flexibel anpassbar an alle Alters- und Leistungsstufen

  • Vermittelt Verantwortung und Selbstständigkeit

  • Ideal für Trainer, die reflektiert planen und professionell coachen wollen

Das Modell schafft Übersicht, Wiederholbarkeit und Qualität – Grundlagen für nachhaltige Leistungsentwicklung.

Die 5 Phasen des W-A-S-I-C-Modells

W – Warm-Up: Aktivieren, vorbereiten, fokussieren

 

Das Warm-Up schafft die Basis für eine leistungsfähige, verletzungsfreie und konzentrierte Einheit.
Im Mittelpunkt stehen:

  • körperliche Vorbereitung (Schnellkraft, Mobilität, Stabilität)

  • koordinative und kognitive Elemente (Reaktion, Wahrnehmung, Entscheidungsimpulse)

  • erste technische Impulse mit Ball

  • Aufbau einer positiven, fokussierten Trainingsatmosphäre

Bereits in dieser Phase werden Kommunikation, Motivation und Aufmerksamkeit gezielt angesprochen.

A – Analytisch: Techniken aufbauen und stabilisieren
 

Analytisch 1 – Technikerwerb und Automatisierung

Hier werden Grundtechniken sauber, kontrolliert und ohne Druck geschult.
Typische Inhalte:

  • Fangtechniken

  • Abdruck- und Sprungtechniken

  • Fallen, Abrollen, sichere Bewegungsabläufe

  • Start- und Grundpositionen

Trainer achten besonders auf Bewegungsqualität und klare Ausführungen. Diese Phase bildet die technische Basis für junge wie fortgeschrittene Torhüter.
 

Analytisch 2 – Technikanwendung unter Belastung

Die zweite analytische Stufe überführt Technik in dynamischere Situationen:

  • Technik in Bewegung

  • Passspiel + Ballkontrolle

  • erste Zeit- und Entscheidungsdrucksituationen

  • visuelle Reize und variable Aufgaben

Ziel ist es, Technik und Entscheidung miteinander zu verknüpfen – ein wichtiger Schritt hin zur Spielnähe.
 

S – Situativ: Spielnähe, Druck & Entscheidungsverhalten

In dieser Phase wird das Training realistisch und anspruchsvoll.
Torhüter:innen arbeiten an:

  • Entscheidungen unter Gegner-, Raum- und Zeitdruck

  • Spielsituationen wie 1-gegen-1, Rückpässe, Flanken, Konter

  • Handlungsschnelligkeit und Wahrnehmung

  • taktischem Verhalten in typischen Spielszenen

Technik wird hier nicht mehr gebaut, sondern angewendet. Diese Phase ist entscheidend für Spielintelligenz, Positionierung und Reaktionsfähigkeit im Wettkampf.
 

I – Integrativ: Torwart im Mannschaftsverbund

Die integrative Phase verbindet Torhüter mit den Feldspielern.
Sie trainieren:

  • Spieleröffnung unter Druck

  • Kommunikation und Abstimmung

  • Raumkontrolle und Abwehrverhalten

  • gruppentaktische Abläufe

  • taktisches Verhalten im Spielaufbau und bei Umschaltsituationen

Hier rückt das Verständnis für das gesamte Spiel in den Mittelpunkt. Die Coachingintensität sinkt zugunsten eigenständiger Entscheidungen.

C – Cool-Down: Regeneration & Reflexionsphase

Das Cool-Down sorgt für einen professionellen Abschluss:

  • aktive oder passive Erholung (Auslaufen, Mobilisation, Stretching, Blackroll)

  • Reduktion von Muskeltonus und Verletzungsrisiken

  • mentale Verarbeitung des Trainings (Reflexion, Feedback)

  • emotionale Abrundung der Einheit

Diese Phase unterstützt die langfristige Belastbarkeit und Lernstabilität.

WASIC DFB-Ausbildungsprinzip
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